Unsere Stories

15. Umwelt im Gespräch: Unsere Meere – Grenzen der Balance

Veranstaltungsbericht
[Translate to Deutsch:] An event held in an opulent hall
Markus Korenjak
Erstellt von Nora Gau

Lange galten die Ozeane als nahezu unerschöpflich. Heute zeigen Klimawandel, Versauerung, Tiefseebergbau und der Verlust mariner Biodiversität, dass auch die Belastbarkeit der Meere Grenzen hat. Wie lassen sich Schutz, Nutzung und wirtschaftliche Interessen miteinander vereinbaren? Darüber diskutierten Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis bei der 15. Ausgabe von „Umwelt im Gespräch“ des Forschungsverbunds Umwelt und Klima (ECH) der Universität Wien im Naturhistorischen Museum Wien.

Ozeane am Limit: Wie wir sie schützen, wird über unsere Zukunft entscheiden

ECHO Story
Eine Meeresschildkröte schwimmt am Meeresboden
Adobe Stock | Matthias
Erstellt von Verena Ahne

Die Meere stehen von allen Seiten her unter Druck. Im Gespräch mit ECHO diskutieren Politikwissenschaftlerin Alice Vadrot und der Meeresbiologe Frank Melzner, ECH-Mitglieder der Universität Wien, darüber, wie uns der Klimawandel den Urlaub madig macht, warum Meeresschutzgebiete nicht zwingend vor Tiefseebergbau schützen, und warum jede Anstrengung zählt, marine Ökosysteme resilienter und Institutionen für den Meeresschutz stärker zu machen.

Mikroplastik verstehen

News
Nora Gau / ECH

Großes Interesse an der Veranstaltung „Mikroplastik verstehen - Was wir heute wissen und warum Panik keine Lösung ist“ von ECH, AGES und BfR: Der Andrang war hoch, viele verfolgten den Live-Stream. Deutlich wurde, wie komplex das Thema ist – zwischen Umwelt, Gesundheit und Risikowahrnehmung bleiben viele Fragen offen. Einig waren sich die Expert:innen: Nur inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht ein fundiertes Verständnis von Mikroplastik.

Alice Vadrot von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zum korrespondierenden Mitglied im Inland gewählt

News
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Alice Vadrot, Politikwissenschafterin an der Universität Wien und ECH-Mitglied, ist von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zum korrespondierenden Mitglied im Inland gewählt worden – ein Zeichen ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistung. Korrespondierende Mitglieder im Inland sind anerkannte Forschende aus Österreich, die aufgrund ihrer exzellenten Expertise in die Akademie berufen werden und dort zur wissenschaftlichen Arbeit und zum interdisziplinären Austausch beitragen.

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