MARCO-BOLO: Langzeitbeobachtungen der Biodiversität der Meeresküsten
Alice Vadrot vom Institut für Politikwissenschaft leitet das Projekt „MARCO-BOLO“.
Das MARCO-BOLO-Projekt (MBO) zielt darauf ab, die europäischen Kapazitäten zur Beobachtung der biologischen Vielfalt an den Küsten und im Meer zu stärken und sie mit weltweiten Bemühungen zum besseren Verständnis und Erhalt der Gesundheit der Meere zu verknüpfen.
Überblick
Das MARCO-BOLO-Projekt (MBO) zielt darauf ab, die europäischen Kapazitäten zur Beobachtung der biologischen Vielfalt an den Küsten und im Meer zu stärken und sie mit weltweiten Bemühungen zum besseren Verständnis und Erhalt der Gesundheit der Meere zu verknüpfen. Das Projekt stellt sicher, dass die erzielten Ergebnisse den spezifischen Bedürfnissen der Interessenträger aus Politik, Planung und Industrie entsprechen.
Ein zentrales Element des MBO-Projekts ist die Schaffung einer Community of Practice (CoP), die dazu dient, die Anforderungen der Zielgruppen zu untersuchen. Ziel ist es, den Fluss von Meeresdaten zu optimieren, die Wissensübernahme zu fördern und die Governance auf der Grundlage von Biodiversitätsbeobachtungen zu verbessern.
Das Projekt nutzt Synergien mit anderen Projekten und erfasst Datenströme aus autonomen Technologien, Fernerkundung, Umwelt-DNS (eDNA), Robotik sowie optischen und akustischen Beobachtungen zur Kartierung und Überwachung der biologischen Vielfalt. Protokolle für eDNA-basierte Beobachtungen der biologischen Vielfalt werden für verschiedene Anwendungen, Taxa und Ökosysteme festgelegt und validiert. Die Abfolge der analytischen und technischen Verfahren wird in operationelle Essential Ocean Variables (EOV) und Essential Biodiversity Variables (EBV) integriert. Diese Verfahren werden in wiederverwendbare Online-Arbeitsabläufe einbezogen, was zu einem freien und offenen Zugang zu Informationen über die biologische Vielfalt in der EU und weltweit beiträgt und wichtige EU-Richtlinien zur biologischen Vielfalt sowie globale Initiativen unterstützt.